Gegründet an der Wende zum 21. Jahrhundert beschäftigt sich das ensemble 15.21 einerseits mit Vokalmusik der Renaissance- und Barockzeit, andererseits mit zeitgenössischen Kompositionen. Diese zeitlichen Eckpfeiler spiegeln sich auch im Namen des Ensembles wider.
Die Zusammensetzung mit gleich vielen Frauen- wie Männerstimmen ermöglicht eine flexible Besetzungsgestaltung von fünf- bis sechsstimmigen Motetten und Madrigalen bis zu doppelchöriger Literatur. Das Repertoire umfaßt hauptsächlich Messen, Motetten und Madrigale von Josquin Desprez bis Johann Sebastian Bach sowie Werke der Moderne. Besonderer Wert wird auf die Zusammenstellung der Programme gelegt. Brückenschläge zwischen alter Musik und Moderne, weltlicher und geistlicher Musik, Kunstmusik, Folk und Jazz sind dabei ebenso wichtig wie die Ausnutzung der Möglichkeiten des Aufführungsraumes. Die Aufführung von Werken zeitgenössischer Kompositionen (UA von W.Wagner, F. Thürauer, J. Doderer, J. Kerschner) ist dem ensemble 15.21 dabei ein wichtiges Anliegen. Programme wie "Zeit und Ewigkeit" (auf CD erschienen 2010) oder "Himmelsleiter" dokumentieren diesen Schwerpunkt.
In Zusammenarbeit mit namhaften Instrumentalensembles (wie L'Orfeo, dolce risonanza, Almayne, Virtuosi Saxoniae, capella incognita u.a.) und Dirigentinnen und Dirigenten (M.Gaigg, L. Güttler u.a.) realisiert das ensemble 15.21 immer wieder auch Aufführungen größerer Werke und Werkzyklen, von einem Querschnitt durch Claudio Monteverdis Madrigalschaffen (Konzertreihe und CD 2006/07) über ausgewählte Kantaten Johann Sebastian Bachs bis zur aktuellen CD-Produktion des Konzertprogramms "The Triumphes of Oriana" (gemeinsam mit dem Gambenconsort Almayne).
Auftritte erfolgen im Rahmen von Festivals wie z.B. der internationalen Barocktage Stift Melk, Donaufestwochen Strudengau, Konzerttage Stift Zwettl, Alte Musik in St. Ruprecht sowie auch in Zusammenarbeit mit Konzertveranstaltern wie der Jeunesse u.a.



Im Jahr 2000 wurde
das
ensemble 15.21
gegründet